Datenschutzberatung/ Datenschutzbeauftragter

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) schreibt für Unternehmen mit mehr als neun Mitarbeitern in der Europäischen Union (EU) die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten vor. Hierzu zählen auch Teilzeit- und Aushilfskräfte.

Anders als ursprünglich in der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) vorgesehen, sind Datenschutzbeauftragte für Handwerksbetriebe und KMU erst ab 20 Mitarbeitern nötig. Das beschloss der Bundestag am 27. Juni 2019

Unabhängig von der Anzahl der Personen müssen Sie einen Datenschutzbeauftragten bestellen, wenn Sie automatisierte Verarbeitungen vornehmen, die besondere Risiken für die Rechte und Freiheiten der Betroffenen aufweisen.

Diese Aufgabe kann zwar von einem Angestellten übernommen werden. Dieser muss dafür aber entsprechend geschult sein und für Datenschutzaufgaben von seiner eigentlichen Tätigkeit freigestellt werden.

Für die meisten Unternehmen empfiehlt sich deshalb die Bestellung eines externen Datenschutzbeauftragten. Er berät die Geschäftsführung in allgemeinen Fragen des Datenschutzes, schult die Mitarbeiter und kontrolliert regelmäßig die technische und organisatorische Umsetzung des Datenschutzes im Unternehmen.

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